5 Tipps, um die Verweildauer auf der Wäschefläche zu erhöhen

5 Tipps, um die Verweildauer auf der Wäschefläche zu erhöhen

Den Kunden auf die Verkaufsfläche zu bekommen ist eine Sache, doch wie halten wir ihn/sie auch dort? Reflektieren wir uns doch selber einmal und letztendlich wird die Antwort dann klar!
Unser Kunde ist unser Gast und das muss er auch spüren. Gäste werden bei uns zu Hause immer freundlich begrüßt, es wird etwas zum Trinken angeboten und meistens statten wir unser Wohnzimmer auch mit Teppichen aus, um es gemütlicher zu machen.
Warum also nicht auch auf unserer Verkaufsfläche? Hier sind 5 Tipps, wie Sie die Verweildauer Ihrer Kunde auf der Wäschefläche erhöhen können.

1. Teppiche verlangsamen den Schritt

Teppiche werden leider viel zu wenig auf Wäscheflächen eingesetzt. Dabei kann ein Teppich so viel bewirken!
Ein guter, weicher Teppich verlangsamt den Gang der Kundin und lässt sie automatisch schlendern. Sie genießt die weiche Unterlage und ihr Unterbewusstsein schaltet in diesem Moment auf Entspannung und häusliche Atmosphäre.
Wichtig ist hier natürlich die richtige Platzierung des Teppichs! Falsch wären Teppiche bei den Sportmarken oder auch Mitnahmeartikel wie der Weißwäsche.

2. Hier spielt die Musik!


Spielen Sie Musik, aber Finger weg von Radio! Die Auswahl der Musik sollte dezent sein und bestenfalls ohne Gesang (Jazz, Soul,…).
Radiomusik oder ähnliches kühlt die Atmosphäre ab und hat nichts in einer Wäscheabteilung zu suchen!
Musik kann so viel bewirken und unser Gemütszustand immens beeinflussen. Einfaches Beispiel: Stellen Sie sich einmal einen James Bond Film vor ohne jegliche Hintergrundmusik. Der Effekt wäre total verloren.
Fazit: Bringen Sie Ihre Kunden in einen zur Bodywear passenden Gemütszustand!

3. Bieten Sie Getränke an!

Das ist so einfach und doch machen es die meisten nicht.

Gerade wenn viel los ist auf der Fläche, bieten Sie den wartenden Kunden schon mal einen Kaffee an oder ein Glas Prosecco. Zum einen schaffen Sie es, dass die Kunden sich länger aufhalten und nicht gleich weggehen, da sie noch nicht bedient wurden. Zum anderen profitieren Sie vom sogenannten „Schuldgefühl“. Psychologisch gesehen befindet sich nun der Kunde in der Situation, dass er sich dankbar erweisen „muss“ – denkt er zumindest. Er geht mehr auf das Verkaufsgespräch ein und lässt sich gerne beraten.

4. Warenpräsentation auf Tischen

Arbeiten Sie viel mit Tischen anstatt Warenträgern. Sie werden jetzt sicher denken: „Ach ich habe keinen Platz dafür! Wohin denn mit dem Tisch!“ Machen Sie Platz dafür!

Tische bewirken nachweislich eine höhere Quadratmeterleistung und es passt außerdem auch mehr Ware drauf als auf Warenträger. Schauen Sie sich Victoria’s Secret an – es gibt fast keine Warenträger.

Tische verzögern außerdem die Verweildauer der Kunden, weil der Blick auf die Ware für das Auge weniger ermüdend ist und die Konzentration auf das Produkt gesteigert wird. Zu viele Warenträger bilden einen undurchdringlichen Dschungel und blockieren den Gang der Kundin.

5. Marketingaktionen mit Models

Marketingaktionen in der Bodywearabteilung werden leider ebenfalls oft vernachlässigt und das Budget lieber für die DOB ausgegeben.

Schwerer Fehler! Die Bodywearabteilung schafft Stammkundinnen mehr noch als alle anderen Abteilungen. Erwecken Sie den Bedarf durch aktive Marketingaktionen auf der Fläche, die die Emotionalität und Fantasie der Kundin entfacht. Eine Möglichkeit kann hier sein, Models für eine Promotionaktion mit einem Lieferanten zu starten.

Seien Sie hier verrückt! Jede Idee, die Ihrer Kundin ein außergewöhnliches Erlebnis schafft, ist wertvoll.

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