Ohne Push-Effekt zu höheren Absatzzahlen auf der Wäschefläche

Ohne Push-Effekt zu höheren Absatzzahlen auf der Wäschefläche

Wer als Händler die Sommersaison über einer der wichtigsten Aktien im Bereich Bodywear nachverfolgt hat, musste feststellen, dass die Aktie L Brands Inc mehr als ein Sommerloch aushalten musste. Der Mutterkonzern des Unternehmens Victoria´s Secret hat es verpasst, den Sommertrend 2016 mitzugehen, und bei den Kollektionen weiterhin auf Push-Up Effekte gesetzt. Dieser Fauxpas führte zu einer mehr als negativen Bilanz bereits zum Halbjahr. Bis zu knapp 30% sackten die Anteile zwischenzeitlich ab, die Regeneration zieht sich hin.

Victoria’s Secret Kampagne mit Elsa Husk

Sortimentsanpassung wichtig

„Als Expertin im Bereich Bodywear, weiß ich, wie wichtig es ist, Trends frühzeitig zu erkennen. Die Kundin will heute einen bequemen, eher sportlichen BH tragen, der Trend geht weg vom gepolsterten Push-Up. Auch die neuen Generationen legen heute viel Wert auf Natürlichkeit, nicht zuletzt durch die Beeinflussung zahlreicher Posts der Stars und Sternchen, die auf den Social Media Kanälen wie Instagram, Snapchat, Twitter und Facebook verbreitet werden. Pralle und gepushte Brüste gelten nicht mehr als Ideal.

Wer seine Verkaufszahlen im Plus sehen will, sollte selbst auch aktiv werden und It-Girls und Trendsetter wie aktuell Gigi Hadid, Kendall Jenner im Netz verfolgen. Was hier gepostet wird, ist in.“

Die Kunst, dem Geschmack der Kundin voraus zu sein

„Die Ausrichtung der Fläche auf die Kundenklientel ist enorm wichtig. Wer seinen Kundenstamm gut kennt, läuft dieser Gefahr aus dem Weg. Laden Sie Ihre Kunden öfter mal zu Dessousabenden oder zum Samstagsbrunch ein und hören Sie genau hin! Natürlich kann man das Sortiment nicht auf einzelne Kunden abstimmen. Manche Anregung, kann jedoch bei schon länger geplanten Vorhaben zur Bestätigung der Idee beitragen und Sicherheit verschaffen. Wenn die Kundin ihren Stil ändert oder sich neu erfinden, sollte man auch hier den passenden Griff ins Sortiment tätigen können. Die Konkurrenz schläft nie!“

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